Erfolgreich im Vorstellungsgespräch

Das Vorstellungsgespräch ist oft die letzte Hürde vor der Lehrstelle oder dem neuen Job. Doch wie verhält man sich richtig, wie überzeugt man seinen Gegenüber von sich? Und ganz wichtig: Wie setzt man sich am besten gegen andere Bewerber durch?

Das Bewerbungsverfahren

Auf dem Weg zu einem Ausbildungsplatz durchläuft man in der Regel drei Stufen im Bewerbungsverfahren: das Bewerbungsschreiben, den Einstellungstest und das Vorstellungsgespräch. Anhand des Bewerbungsschreibens machen sich die Personalchefs ein erstes Bild und treffen eine Auswahl der Personen, die sie dann zum Einstellungstest einladen. Die Bewerber, die bei dem Test besonders gut abgeschnitten haben, werden zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. So können sich Personalchefs oder Ausbilder ein persönliches Bild von ihren potenziellen Azubis bzw. Angestellten machen.

Keine Panik

Die Angst vor Vorstellungsgesprächen ist bei vielen Bewerbern groß. Der Grund ist die Angst vor dem Versagen. Denn von dem Vorstellungsgespräch hängt letztendlich die Entscheidung ab, ob man den Ausbildungsplatz oder den Job bekommt oder nicht. Doch Angst und Panik helfen nicht weiter. Im Gegenteil: Man wirkt ängstlich, eingeschüchtert und unnatürlich. Schlechte Vorraussetzungen, um einen guten Eindruck zu machen. Ein bisschen Nervosität ist ganz normal, das wissen auch die Personalchefs. Doch man sollte unbedingt versuchen, locker und natürlich zu bleiben.

Jeder, der schon ein Vorstellungsgespräch hinter sich hat, weiß, dass die Angst im Gespräch wie von selbst verfliegt. Um erst gar keine aufkommen zu lassen, kann man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, wie weit man es schon geschafft und wie viele andere Bewerber man schon hinter sich gelassen hat.

Die Vorbereitung

Angst und Panik lässt sich durch eine gute Vorbereitung vermeiden. Wer am Abend vor dem großen Tag früh ins Bett geht, ist fit und ausgeschlafen. Pünktlichkeit ist bei Vorstellungsgesprächen das A und O. Deshalb empfiehlt es sich, schon im Vorfeld den Anfahrtsweg genau zu kennen. So erlebt man am wichtigen Tag keine bösen Überraschungen. Ein weiterer Vorteil: Man kommt ruhig und entspannt an und schont seine Nerven. Um genau zu wissen, wie es bei einem Vorstellungsgespräch abläuft, kann man sich bei Freunden und Bekannten erkundigen, die so etwas schon einmal mitgemacht haben.

Das Gespräch

Wie jedes andere Gespräch auch, beginnt das Vorstellungsgespräch mit der Begrüßung. Der erste Eindruck ist entscheidend. Deshalb sollte man hier besonders freundlich und natürlich sein. Danach wird man gebeten Platz zu nehmen und das Gespräch beginnt: Anfangs werden die Personalchefs natürlich Fragen zur Person stellen: Stellen Sie sich uns bitte kurz vor, heißt es dann. Oder: Was machen Sie in Ihrer Freizeit? und Warum interessieren Sie sich ausgerechnet für diesen Beruf?

Natürlich soll man sein Gegenüber von sich überzeugen. Werbung für sich macht man am besten, indem man durch Wissen und intelligente Fragen glänzt. So zeigt man, dass man großes Interesse an dem Job hat und sich zusätzlich noch gut informiert hat. Wenn man dazu aufgefordert wird, eigene Fragen zu stellen, kann man sich zum Beispiel über den genauen Ablauf der Ausbildung informieren. Oder man fragt nach den genauen Tätigkeiten oder Aufgaben. Gut sind auch Fragen nach weiteren Auszubildenden, dem zukünftigen team oder dem Vorgesetzten. Damit das gesamte Gespräch erfolgreich verläuft, sollte man sich möglichst freundlich, locker und natürlich geben. Verstellt man sich, so merken das erfahrene Personalchefs sofort.

Auch die Mimik und Gestik sind von Bedeutung. Auf gar keinen Fall sollte man die Arme vor dem Körper verschränken. Das ist zwar bequem, signalisiert seinem Gesprächspartner aber deutliche Ablehnung. Werden einem Zigaretten oder Alkohol angeboten, sollte man in jedem Fall ablehnen.

Nach dem Gespräch

Natürlich ist man direkt nach dem Gespräch erst einmal erleichtert. Die meisten Bewerber sind sich einig So schlimm war es gar nicht.

Die Personalchefs werden einen mit dem Satz: Wir melden uns dann wieder bei Ihnen verabschieden und Warten ist angesagt. Meist erfolgt die Zusage telefonisch. Aber auch bei einer Absage sollte man auf gar keinen Fall die Motivation verlieren und unbedingt nachfragen, warum es nicht geklappt hat. Oft bekommt man hilfreiche Tipps für den nächsten Versuch. Es ist eben noch kein Meister vom Himmel gefallen! Und jetzt, da man weiß wie es ein Vorstellungsgespräch abläuft, kann man es beim nächsten Mal besser machen.

Die wichtigsten Regeln

Darauf solltest du achten!

  • Sei fit und ausgeschlafen
  • Trage ein angemessenes Outfit
  • Versuche nicht, dich zu verstellen
  • Achte auf deine Körpersprache
  • Sei freundlich und aufgeschlossen
  • Stelle auch deine eigenen Fragen
  • Panik ist vor und nach dem Einstellungsgespräch tabu.

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