Ausbildung auf den letzten Drücker

Hat es mit einer Ausbildungsstelle bisher noch nicht geklappt? Keine Panik, dann bist du hier richtig: IKK spleens gibt Tipps, wie du noch an eine Stelle kommen kannst und zeigt, was es für Alternativen gibt, wenn es dieses Jahr nicht klappt.

Wie ist die Lage?

„Die Lage bei den Ausbildungsplätzen in Deutschland ist in diesem Jahr schwer einzuschätzen“, meint Ilona Mirtschin von der Bundesagentur für Arbeit. Es könnte sein, dass die sogenannte Weltwirtschaftskrise auch hier Auswirkungen hat. Doch auch wer in der aktuellen heißen Phase der Ausbildungsplatzsuche noch nicht fündig geworden ist, sollte am Ball bleiben: „Es tut sich noch etwas bis hinein ins neue Ausbildungsjahr, das nach den jeweiligen Sommerferien in den einzelnen Bundesländern beginnt“, so Mirtschin. Immerhin rund 20 Prozent der Plätze seien zum Start noch nicht endgültig besetzt.

Den Selbstcheck machen

Wer sich bei vielen Firmen beworben und nur Absagen bekommen hat, macht sicherlich nichts falsch, wenn er zwischendurch einen Selbstcheck einlegt: Habe ich den richtigen Beruf gewählt, der zu meinen Fähigkeiten passt? Erfülle ich alle Anforderungen, die an Bewerber gestellt werden? Sind meine Bebwerbungsunterlagen wirklich gut genug? Am besten wirft in diesem Fall ein Profi einen Blick darauf, beispielsweise ein Berater der Agentur für Arbeit – einfach bei der örtlichen Arbeitsagentur anrufen und einen Termin vereinbaren. Manchmal gibt es dabei so manche überraschende Neuigkeit zu erfahren.

Auch bei Vorstellungsgesprächen lässt sich immer weiter an der Performance arbeiten: Ein Test in einem Rollenspiel mit einem Erwachsenen, der den Chef spielt, hilft weiter. Das gibt Sicherheit und steigert oft den Marktwert, wenn das echte Gespräch ansteht.

Alternativen

Wenn es mit dem Ausbildungsplatz nicht auf Anhieb klappt, kannst du die Zeit bis zum nächsten Anlauf sinnvoll überbrücken. Die Fördermaßnahmen heißen etwa „Einstiegsqualifizierung“, „Berufsvorbereitungsjahr“ oder „Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen“. Bloß nicht von diesen Begriffen abschrecken lassen, denn dahinter stecken ganz handfeste Dinge: Es gibt beispielsweise die Möglichkeit, einen Schulabschluss nachzuholen oder Praxiserfahrung in Firmen zu sammeln. Die Chance: Oft mündet ein erfolgreiches Praktikum direkt in eine Ausbildung.

Geheimtipp

Immer mal wieder im Familien- und Bekanntenkreis nachfragen! Oft weiß jemand, wo eventuell noch ein Ausbildungsplatz frei ist und kennt womöglich den richtigen Ansprechpartner im Unternehmen. Oder er kennt jemanden, der jemanden kennt. Auch von Praktikumsplätzen, die ein beliebter Einstieg in die Arbeitswelt sind, erfährst du häufig, wenn du dich bei Freunden und Bekannten danach umhörst.

Hier Ausbildungsplätze finden!

Nicht nur Freunde, Partner, Autos und Wohnungen findet man heutzutage immer häufiger übers Internet. Das gleiche gilt auch für Arbeits- und Ausbildungsplätze. Für die Suche nach Ausbildungsplätzen empfiehlt spleens.de diese Seiten:

www.ihk-lehrstellenboerse.de

http://jobboerse.arbeitsagentur.de

www.azubi.net

www.ausbildung-plus.de