Nebenjob: Kellner

Wenn das Taschengeld nicht für den Urlaub reicht, heißt es oft: Geld verdienen! Ein beliebter Nebenjob ist Kellnern, denn da kann man neben vielen Erfahrungen auch gutes Trinkgeld sammeln. Wir erklären, worauf du beim Kellnern achten solltest.

"Zwei Cola und einen Café Latte an Tisch 13 bitte", teilt Hannes (16) seiner Kollegin Sofie hinter dem Tresen eine aktuelle Bestellung mit. Zweimal in der Woche bessert der Schüler hier in dem kleinen Café in Berlin Spandau sein Taschengeld auf. "Kellnern ist ein recht einträglicher Job", weiß Hannes. "Und Spaß macht das Ganze auch noch."

Service und Servieren

Das sieht nicht nur Hannes so. Laut einer Umfrage der Berliner Morgenpost ist das Kellnern unter den Top drei der beliebtesten Nebenjobs. Auch weit vorn mit dabei sind Verkäufer und Prospekte-Austeiler. Der Vorteil dieser Jobs liegt auf der Hand: Meist benötigt man keine Vorkenntnisse und kann direkt anfangen.

Gründe fürs Kellnern?

"Mir macht es einfach Spaß, mit Menschen zu arbeiten", meint Hannes. "Beim Kellnern lernt man ständig neue Leute kennen." Nach der Schule freut er sich sogar richtig, wenn es zur Arbeit geht. Denn hier im Café fühlt er sich wohl. Die Kollegen sind nett und der Laden ist nicht allzu groß. "Alles ist irgendwie sehr persönlich hier", erklärt er. Natürlich kann es auch manchmal stressig werden. Im Allgemeinen gilt: je größer der Laden ist, desto höher sind auch die Anforderungen an den Kellner und die Kellnerin.

Anforderungen

Wer sich als Kellner bewirbt, sollte ein sympathisches Auftreten haben. Schließlich sollen sich die Gäste wohl und gut betreut fühlen. Auch ein guter Umgang mit Menschen ist wichtig. Das bedeutet zum Beispiel, dass man nicht gleich verärgert ist, wenn Gäste einmal Kritik üben. Und das selbst dann, wenn die Kritik unbegründet ist. Ein guter Kellner bewahrt auch in stressigen Situationen immer einen kühlen Kopf. Einerseits braucht man den sicher zum Kopfrechnen, andererseits um das Gleichgewicht zu halten. Denn was nützt der sympathischste und freundlichste Kellner mit jeder Menge Menschenkenntnis wenn er den Kaffee über dem Gast verschüttet oder das Essen der Erdanziehungskraft zum Opfer fallen lässt?

Gesetzliches

Hannes zählt als 16-jähriger vor dem Gesetz als Jugendlicher. Er darf theoretisch acht Stunden pro Tag arbeiten. Das geht aber nur in den Ferien, da er während der Schulzeit die Schule nicht vernachlässigen darf. Dabei muss seine Arbeitszeit zwischen 6.00 und 22.00 Uhr liegen. Wer noch keine 15 Jahre alt ist, darf sogar nur zwei Stunden täglich Geld verdienen. Und das zwischen 8.00 und 18.00 Uhr. Allgemeine Infos zum Thema Nebenjobs findest du auch auf spleens.de in der Rubrik Jobs. Wer genaue Angaben zu Altersbeschränkungen und Arbeitszeiten sucht, findet sie im Jugendarbeitsschutzgesetz.

Geld

Ist man erst einmal im Geschäft, kann man eine Menge Geld verdienen. Der Stundenlohn eines Kellners beträgt rund 8 bis 10 Euro. Hinzu kommt das Trinkgeld. "Das können mitunter bis zu 50 oder mehr Euro am Abend extra werden", weiß Hannes. So kann man sich mit Kellnern auf jeden Fall einige Extrawünsche erfüllen.

Hier gibt´s weitere Infos im Web:

www.schuelerjobs.de

www.arbeitsagentur.de

www.jobpilot.de

www.jobscout24.de

www.jobworld.de

www.monster.de

www.ferienjobs4you.de

www.kimeta.de