Bilder und Datenschutz auf Facebook

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Facebook hat in den letzten Monaten viele Schlagzeilen gemacht. Dabei ging es um den Schutz der persönlichen Daten jedes einzelnen Users. Auch du kannst und musst eine Menge beachten, wenn es um Bilder im sozialen Web geht.

Natürlich möchtest du deine persönlichen Bilder auf Facebook geschützt wissen. Deshalb nutzt du die Privatsphäreeinstellungen und bestimmst, wer deine Fotos ansehen kann und wer nicht. Das ist gut und wichtig. Genauso solltest du aber auf die Rechte von anderen achten. Das ist vor allem dann nötig, wenn du Fotos postest, die nicht nur dich zeigen. Generell gilt:

  • Jede erkennbare Person muss vor der Veröffentlichung gefragt werden, ob sie dieser zustimmt.
  • Der Fotograf des Bildes ist der Urheber und besitzt deshalb auch die Rechte an seinem Bild.
  • Öffentliche Orte, wie der Hamburger Hafen, dürfen gezeigt werden. Der neue Pool im Garten deiner Freundin ohne Zustimmung der Besitzer nicht. Denn hier handelt es sich um Privatgelände und -eigentum. 

 

Wer markiert dich?

Möchtest du verhindern oder zumindest kontrollieren, wann und von wem du auf Fotos markiert wirst, aktiviere deine Chroniküberprüfung. So musst du zustimmen, bevor der Beitrag im News Feed oder in der Chronik erscheint. 

Melde unerwünschte Bilder

Du bist auf einem Foto zu sehen und möchtest das nicht? Neben den Beiträgen gibt es immer die Möglichkeit auf „Melden“ zu klicken. Hier kannst du beispielsweise verlangen, dass ein Bild von dir nicht weiter online angezeigt wird.   

Gesichtserkennung

Anmelden mit einem Blick in die Kamera? Hierzu gibt es zurzeit einige Diskussionen. Facebook will die Technologie auch in Europa einführen, viele Datenschützer sind besorgt. Wichtig: Bevor du Änderungen der Datenschutz- und Nutzungsrechte zustimmst, lies dir alles genau durch. Auch die Voreinstellungen sind häufig nicht besonders nutzerfreundlich und möglicherweise möchtest du die ein oder andere Einstellung verändern. Öfter mal in die Einstellungen zu klicken, lohnt sich also.