Achtsamkeit: So bringst du Ruhe in deinen Alltag

©istock/ Finn Hafemann, Eine Frau sitzt achtsam angelehnt an einem Baum und lässt sich die Sonne ins Gesicht scheinen.

Oooommm… Du denkst, Achtsamkeit ist nur was für Meditationsfans? Von wegen! Das kurze Innehalten kannst du dir auch super für deinen eigenen Alltag zunutze machen. So geht’s.

Wie häufig ertappst du dich dabei, mit deinen Gedanken woanders zu sein? Beim Joggen über die Klausur nächste Woche nachdenken, beim Abendessen über das Gespräch mit deinem Freund oder deiner Freundin grübeln oder bei der Fahrt im Bus gedankenversunken in Social Media scrollen? Du merkst: Unser Kopf begibt sich sehr gerne mental auf Reisen, während wir eigentlich was ganz anderes tun. Und eigentlich auch etwas ganz anderes im Fokus steht. Achtsamkeit soll dafür sorgen, dass du mit deinen Gedanken wieder ins Hier und Jetzt zurückkehrst: Dass du nicht grübelst, was war oder wird, sondern einfach nur wahrnimmst, was ist. Einfach mal mit den Gedanken bei dir bleiben, auf den Moment achten, damit dein Kopf zur Ruhe kommt. Ein positiver Nebeneffekt: Du kannst so viel besser entspannen. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen gehen mittlerweile sogar davon aus, dass Achtsamkeit langfristig deine Zufriedenheit und Lebensfreude steigern kann. Ausprobieren lohnt sich also.

Mit diesen fünf Tipps kannst du Achtsamkeit direkt und ganz einfach in deinen Alltag integrieren:

1. Atme ganz bewusst

Wenn die Gedanken in deinem Kopf toben, konzentriere dich ganz fest aufs ein- und ausatmen. Spüre, wie sich dein Bauch voller Sauerstoff hebt, und wie die Luft anschließend durch deinen Körper zieht. Das hilft, ablenkende Gedanken zur Seite zu schieben.

2. Gehe bewusst

Das gleiche kannst du mit einem Spaziergang machen. Konzentriere dich beim Laufen darauf, wie deine Muskeln ineinander spielen, wie sich deine Beine heben und senken und wie der Boden sich unter deinen Füßen anfühlt.

3. Schmecke, fühle und rieche bewusst

Du hat das Prinzip verstanden? Dann konzentriere dich zum Beispiel beim Essen ganz genau auf das, was da gerade vor dir passiert. Nimm den leckeren Duft wahr, der dir in die Nase steigt. Schlinge nicht alles sofort runter, sondern versuche alle Geschmacksebenen der Speise zu schmecken. Und merke schließlich, wie sich dein Magen ganz wohlig füllt, bis der Hunger gestillt ist.

4. Lass Multi-Tasking sein

Wer sich voll und ganz auf das konzentriert, was er gerade macht, der kann nicht tausend Dinge zu gleicher Zeit tun. Versuche also nicht mehrere Sachen auf einmal zu erledigen, sondern widme deine Aufmerksamkeit genau dem, was du gerade tust. Eine kleine Hilfestellung: Denke darüber nach, was dich ablenkt – ob Fernseher, Smartphone oder die quietschende Tür – und versuche die Störquellen während deiner achtsamen Momente zu entfernen.

5. Tu dir Gutes

Mit Achtsamkeit nimmst du nicht nur wahr, was dir wirklich gut tut und Freude bereitet – du erkennst es auch viel schneller. Eben weil du den positiven Momenten alle deine Aufmerksamkeit schenkst. Bringe diese schönen Sachen bewusst in deinen Alltag ein und freu dich über mehr Zufriedenheit, die du dadurch erhältst.