Ehrenamt: Mach dich stolz!

Hast du schon mal mit dem Gedanken gespielt, etwas Gutes zu tun und dich ehrenamtlich zu engagieren? Du weißt aber nicht, was du genau machen kannst? Kein Problem – spleens.de zeigt dir, welche Möglichkeiten es gibt.

Mit älteren Menschen schwatzen, Kindern Geschichten vorlesen oder mit ihnen spielen - es gibt viele Arten von ehrenamtlichem Engagement. Das umfangreiche Angebot richtet sich nach den Fähigkeiten der Interessenten und wird von immer mehr Jugendlichen genutzt. Ein Blick ins Internet lohnt sich, da findest du eine große Auswahl an Möglichkeiten in deiner Nähe.

Eine Reise in die Vergangenheit

Eine der ehrenamtlichen Helferinnen ist Dalia. Die 17-Jährige leistet nach der Schule älteren Menschen Gesellschaft. Ein Projekt, das sie gleich angesprochen hat. Hier hat sie auch die 72-jährige Ilona kennengelernt. "Manchmal mache ich mit Ilona einen Spaziergang." An Tagen, an denen sich Ilona nicht gut fühlt, bleiben sie zu Hause. "Oft erzählt sie dann aus ihrer Vergangenheit oder wie sie ihren Mann kennengelernt hat - ihre Augen fangen dann an zu leuchten. Es ist wie eine Reise in die Vergangenheit", freut sich Dalia.

"Ich wurde gut vorbereitet"

Je nachdem, in welchem Bereich man sich engagieren möchte, gibt es vorher ein ausführliches Gespräch oder sogar eine Schulung, die auf die zukünftigen Aufgaben vorbereitet. "Ich hatte nicht das Gefühl, ins kalte Wasser geworfen zu werden", verrät Dalia.

Eine wichtige Erfahrung

So wie Dalia betätigen sich viele junge Menschen im sozialen Bereich. Daran, dass es meist keine Bezahlung gibt, stören sie sich nicht. Schließlich bekommt der ehrenamtliche Helfer etwas zurück, das unbezahlbar ist: das gute Gefühl, jemandem helfen zu können. Das stärkt nicht nur das Selbstwertgefühl. Die gesammelten Erfahrungen können auch in Bewerbungsschreiben genannt werden. Denn Ehrenamt bedeutet häufig Engagement, Teamfähigkeit und Interesse an anderen Menschen. Und das kommt bei Personalchefs gut an.

"Ich mag diese Arbeit"

Dalia verbringt die Zeit mit den Senioren gern. Dass sie nicht mehr so viel Zeit für ihre Hobbys hat, findet sie nicht schlimm. Ganz im Gegenteil! "Ich habe die Menschen hier in mein Herz geschlossen. Und es gibt nichts Schöneres, als zu sehen, wie sie den Treffen entgegenfiebern und sich darüber freuen, wenn ich komme."