Soft Skills – Mehr als Schulwissen

Arbeitgeber erwarten von einem Azubi nicht nur gutes Schulwissen. Auch soziale Kompetenzen und Fähigkeiten zählen. spleens erklärt, warum diesSoft Skills so wichtig sind.

Unter Soft Skills versteht man in der Arbeitswelt persönliche Stärken wie Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit oder Verantwortungsbewusstsein. Dazu kommen noch Fähigkeiten, die speziell in deinem gewählten Beruf eine große Rolle spielen können, wie etwa Kreativität, Konzentration oder logisches Denken.

Mit sozialen Fähigkeiten überzeugen

Aus gutem Grund wählen Betriebe und Unternehmen ihre Azubis auch mithilfe von bestimmten Übungen im Assessment-Center aus. Dort werden nicht nur Wissen und Allgemeinbildung abgefragt, sondern es wird auch gezielt nach Soft Skills geschaut. Personalchefs prüfen beispielsweise, ob jemand grundsätzlich leistungsbereit istdiszipliniert arbeiten kann und teamfähig ist. Aber auch im persönlichen Vorstellungsgespräch wird genau hingehört, wie sich der Azubi seinen Arbeitsalltag vorstellt und wie seine Haltung dazu ist. Wer im Gespräch in beiden Bereichen - Wissen und Auftritt - überzeugen kann, erhält sehr wahrscheinlich am Ende die Ausbildungsstelle. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn schließlich wollen sich Unternehmer auf den neuen Azubi verlassen können und sicher sein, dass er motiviert und leistungsbereit arbeitet.

Soft Skills lassen sich erlernen

Wer seine Soft Skills verbessern möchte oder nicht recht weiß, ob er bereit für die Arbeitswelt ist, kann vorab Praxistage oder Praktika im Betrieb wahrnehmen. Etliche Unternehmen bieten interessierten Jugendlichen diesen Service an. Hier lassen sich Pünktlichkeit, Ausdauer und zwischenmenschliche Kompetenzen trainieren und verbessern. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die sozialen Fähigkeiten zum Beispiel in einem Verein zu vertiefen. Vor allem Mannschaftssportarten sind dafür geeignet, da hier in besonderem Maße Teamfähigkeit und Disziplin gefördert werden.