SOFA werden bei der IKK Brandenburg und Berlin

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Sozialversicherungsfachangestellter: Hinter diesem schwierigen Begriff verbirgt sich eine sehr vielseitige Ausbildung. Bei spleens erfährst du, was man als Azubi mitbringen sollte und was man alles lernt.

Lara strahlt über das ganze Gesicht. Zum ersten Mal hat sie alleine einen Kunden beraten und der hat sich dann auch noch für das nette Gespräch bedankt. Die Auszubildende fühlt sich in ihrer Berufswahl einmal mehr bestätigt. „Nein, ein SOFA macht keine Ausbildung in einem Möbelhaus“, verdreht Lara die Augen. Witzige Sprüche hat sie schon häufiger gehört. Um es klarzustellen: „SOFA steht für Sozialversicherungsfachangestellte. Und die Ausbildung absolviere ich bei der Innungskrankenkasse (IKK).“

Abwechslungsreiche Inhalte

Dass die dreijährige Ausbildung für sie das Richtige ist, wusste Lara von Beginn an. „In der Stellenausschreibung hieß es, dass man Freude am Kontakt mit Menschen haben sollte, gerne selbstständig und im Team arbeitet und den Service für den Kunden an erster Stelle sieht. Das passte einfach“, schildert die 18-Jährige. Denn eins war ihr nach der Höheren Handelsschule schnell klar: „Ich wollte unbedingt einen Job mit Kundenkontakt. Alleine im Büro sitzen, das ist nichts für mich.“ Deshalb freut sie sich darauf, bald Schwangere zu beraten, Schüler über die kostenfreie Familienversicherung zu informieren oder für Selbstständige Beiträge oder Krankengeld zu berechnen. „Dass der Job so vielseitig ist, finde ich am besten“, betont Lara.

Bei der IKK durchläuft Lara alle Abteilungen; das heißt, es gibt immer wieder neue Aufgabengebiete und Arbeitskollegen. Zu Beginn war sie deswegen schon aufgeregt, doch das legte sich schnell. „Die erfahrenen Kollegen haben mir alles gut erklärt und ich kann mich immer mit Fragen an sie wenden“, ist Lara begeistert.

Lernen in der IKK Akademie

Gelernt wird im Betrieb, an der Berufsschule und an der IKK Akademie in Hagen. Hier werden Lara und ihre Azubi-Kollegen von qualifizierten Dozenten in mehrwöchigen Vollzeitlehrgängen fit gemacht für ihre berufliche Zukunft. Zu den Inhalten zählen die Grundzüge der Sozialversicherung. Und auch der Weg durch den Paragraphendschungel wird leicht verständlich erklärt. Schwerpunkte sind das Versicherungs-, Beitrags- und Leistungsrecht. Auf dem Lehrplan stehen aber auch eine Einführung in Marketing und Kommunikation ebenso wie Fragen des Vertriebs und der Gewinnung neuer Mitglieder. „Besonders gefallen mir die Rollenspiele, denn hier kann man super für den Arbeitsalltag proben“, meint Lara.

Immer auf dem neuesten Stand bleiben

Gelerntes ist für Lara und ihre Kollegen trotzdem nicht für die Ewigkeit gültig. „Das Gesundheits- und Sozialversicherungsrecht ändert sich häufig, da müssen wir informiert bleiben“, weiß Lara. So fiel zu Beginn des Jahres zum Beispiel die Praxisgebühr für die gesetzlich Versicherten weg. „Viele Kunden haben dann Nachfragen, auf die wir natürlich vorbereitet sein müssen. Und das macht es auch so spannend, in diesem Beruf zu arbeiten.“