Kreative Handwerksberufe: Raumausstatter/-in

Was macht ein Zimmer zum Wohlfühlraum? "Na, die harmonische Kombination der einzelnen Elemente", sagt Hannah. Wie sie die findet, lernt Hannah gerade. Die 18-Jährige macht eine Ausbildung zur Raumausstatterin.

Extrem gemütlich

Waren es die kleinen Details? Die harmonischen Farben? Oder die kuscheligen Möbel? Eines steht fest: Extrem gemütlich war's bei Hannah schon immer. Als sie ihren Freunden dann eines Tages eröffnete, sie werde eine Ausbildung als Raumausstatterin machen, hat die das überhaupt nicht überrascht. "Das sei doch genau mein Ding, haben sie damals gesagt", erinnert sie sich. Und heute, im zweiten Lehrjahr, kann Hannah das nur bestätigen.

Farben, Stoffe, Materialien

Denn sie hat täglich mit Farben, Stoffen und den unterschiedlichsten Materialien zu tun."Und mit der Frage, wie sich dies alles zu einem harmonischen Raumkonzept vereinen lässt", sagt Hannah. Denn die Kunden verlassen sich darauf, dass sie und ihre Kollegen den Blick fürs Detail, aber auch für das Große und Ganze haben. Gemeinsam mit vier Kollegen und ihrer Chefin stattet sie die unterschiedlichsten Räumlichkeiten aus. "Restaurants, Modegeschäfte, auch eine Zahnarztpraxis haben wir schon gemacht", sagt sie.

Kleine Details

Raumausstatter wählen unter Einbeziehung der Kundenwünsche Wandbekleidung, Vorhänge und Jalousien sowie die passenden Bodenbeläge aus. Außerdem fertigen und montieren sie Raumdekorationen sowie auch Licht-, Sicht- und Sonnenschutz. Noch die passenden Polstermöbel dazu – fertig ist der Wohlfühlraum. Zwischen insgesamt vier Schwerpunkten können sich die angehenden Raumausstatter entscheiden. Zur Wahl stehen Boden, Polstern, Raumdekoration sowie Licht-, Sicht- und Sonnenschutzanlagen und die Wand- und Deckendekoration. Hannah musste da gar nicht lange überlegen. "Raumdekoration ist meine Disziplin. Einem Raum mit kleinen Details etwas Besonderes zu geben, ist einfach total spannend!"